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Torbole

Mit seiner charakteristischen Altstadt und dem malerischen Hafen ist T<b><a href="http://www.torbole.com/de/">Torbole</a></b> ein beliebtes Ausflugsziel für Windsurfer und Segelfans aus ganz Europa.

Nahe der Mündung des Flusses Sarca gelegen, erstreckt sich Torbole an den Hängen des Monte Baldo. Seine Bestimmung als Urlaubsort geht bereits auf das 15. Jahrhundert zurück, als das Städtchen zum Ausflugsziel der Reisenden wurde, die auf ihren Fahrten zwischen Deutschland und Italien das Val d'Adige durchquerten; unter ihnen auch berühmte Persönlichkeiten wie Montaigne und Goethe.

Torbole,hotels am GardaseeDer Ort, der nahe der Mündung des Flusses Sarca liegt, windet sich buchstäblich am Kalkabhang der äußersten Nord-West-Seite der Monte Baldo-Bergkette hoch, die wegen des Reichtums ihrer Flora europaweit bekannt ist. Die Häuser sind wie ein Amphitheater am Golf angeordnet und blicken auf die gegenüberliegende mächtige Felswand des Monte Rocchetta und der Ledro-Alpen. Der Ort war bereits in der Vorgeschichte bekannt und wurde später von den Römern besiedelt; unter den Grafen von Arco bildete er eine Gemeinschaft mit der Schlossresidenz Nago. Im Jahre 1439, während des dritten lombardischen Krieges (1438), wurde Torbole Zeuge einer außerordentlichen Begebenheit: Während dieses Krieges bekämpften sich der Stadtstaat Mailand und die Republik Venedig. Da die Venezianer ihre Herrschaft auf dem Festland festigen wollten, transportierten sie eine ganze Flotte, bestehend aus 25 Schiffen und 6 Galeeren, durch das Valle del Càmeras bis zum Gardasee. Absicht der Venezianer war, die Kontrolle über den See zu erobern. Im April 1440 gelang es der kleinen venezianischen Flotte, das Geschwader der Mailänder Stadthalter Visconti zu schlagen und die Stadt Riva einzunehmen. Torboles Bestimmung als Urlaubsort geht bereits auf das 15. Jahrhundert zurück, als der Ort zum Ausflugsziel der Reisenden wurde, die auf ihren Fahrten zwischen Deutschland und Italien das Val d’Adige durchquerten. 1580 war Montaigne zu Besuch in Torbole, aber erst Goethe machte den Ort als Urlaubsziel in der Welt der deutschen Romantik bekannt. Auch der aus Brescia stammende Cesare Arici, ein aufmerksamer Vertreter der idyllischen und ländlichen Dichtung, rühmte das „fischreiche Torbole“. Das einzigartig malerisches Aussehen des Dorfes zog zahlreiche Maler der deutschen Romantik und Spätromantik magisch in seinen Bann. Bis zu den 1920er Jahren stützte sich die lokale Wirtschaft auf den Fischfang und den Anbau von Obst und Oliven, begünstigt auch durch das milde Klima. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde jedoch der Tourismus zur Haupteinnahmequelle des Städtchens, der praktisch alle Einwohner einbezog. Heute ist Torbole auch wegen seiner konstanten Winde als Wassersportort bekannt und beliebt. Die Hänge des Monte Baldo bis hin nach Nago sind hingegen ideal für wunderschöne Mountainbike-Touren. Dabei eröffnen sich dem Betrachter an den steil in den See abfallenden Felsen atemberaubende Ausblicke.

SEHENSWÜRDIGKEITEN: Die Casa del Dazio (Zollhaus) verleiht dem kleinen Hafen, der von einem Teil der Spitzbogenarkaden der Casa Stefenelli, einst österreichisches Zollamt, umsäumt ist, eine angenehm venezianische Atmosphäre. Gegenüber dem offenen Gardasee steht die Casa Beust, an deren Fassade Hans Lietzmann das Fresko des mit den Fischen sprechenden S. Antonio malte. Die heutige Via Segantini (Picalòf) durchquert den eben gelegenen Teil von Torbole zwischen den Häusern, die auf die wunderschöne Seepromenade blicken, und die Siedlungen, die buchstäblich an den felsigen Hängen kleben. Piazza Vittorio Veneto ist das „Salon“ des Ortes: Am Porteghét, dem Laubengang, befindet sich der Brunnen der Casa Alberti, einst „Osteria Alla Rosa“, der ein Bronzeportrait (F. Ciancianaini) und eine Inschrift zur Erinnerung an Goethes Aufenthalt in der Stadt trägt. An der Casa Barcelli erinnert hingegen eine Gedenktafel an den Besuch von Joseph II von Österreich (1741-1790), dem Sohn von Maria Theresia. Die „Pontèra“ beziehungsweise die Scalinada del Picalof, die Freitreppe der Via Segantini, führen auf den Hügel S. Andrea, worauf sich die Pfarrkirche S. Andrea befindet, die erstmals 1175 Erwähnung fand und während des Barocks umgebaut wurde. Die Kirche besteht aus einem Schiff und zwei Seitenkapellen. Von hier kann man ein traumhaftes Panorama genießen: der Blick schweift ununterbrochen vom darüber liegenden Castello di Penede über den gesamten Gardasee bis hin zur Rocca von Manerba.

EMPFOHLENE SPORTARTEN:

WINDSURFING: Das SURF CENTER MARCO SEGNANA bietet insgesamt acht Surfzentren sowohl in Torbole und Riva del Garda als auch am Molveno-See. Tel. 0464 505963. 
VASCO RENNA SURF CENTER Parco Pavese - Torbole sul Garda. Tel. 0464 505993 

SEGELN: CIRCOLO VELA TORBOLE 38069 TORBOLE SUL GARDA (TN)  Lungolago Verona 6, Loc. Conca d'oro 6  Tel. 0464 506240 - Fax 0464 506076

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