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Riva del Garda

EINE OASE MITTEN IN DEN BERGEN

Riva del Garda befindet sich im nordwestlichen Winkel des Gardasees. Westlich der Stadt erhebt sich der Monte Rocchetta, östlich der Stadt der Monte Baldo - und beide spiegeln sich im tiefen blauen Wasser des Sees wider.

Riva del Garda hotels am Gardasee Was die Wurzeln von Riva del Garda betrifft, ist man sicher, dass das Gebiet bereits von einer römischen Kolonie besiedelt war. Dafür sprechen die zahlreichen archäologischen Funde in der Gegend um San Martino in der Nähe des Ortsteils Campi. In der Vergangenheit stand die Stadt auch unter der Herrschaft der adligen Familien der Scaliger und Visconti sowie der Republik Venetien. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Stadt, auch wenn sich in der Region bedeutende Unternehmen für die Papierherstellung sowie den Strassentransport angesiedelt haben. Die dynamische und lebhafte Stadt liegt in einem wahren „Paradieswinkel“, der sich durch die intensive Blaufärbung des Sees sowie durch die extrem reine und klare Luft auszeichnet. Die Stadt ist aber nicht nur von imposanten grünen Bergen umgeben, die sich im azurblauen Wasser des Gardasees widerspiegeln. In Riva del Garda kann man durchaus auf Olivenhaine, Weinberge und Zitronenbäume treffen, denn hier herrscht ein mildes und mediterranes Klima vor, das bereits im Altertum geschätzt wurde.

SEHENSWÜRDIGKEITEN: die Piazza III Novembre, wo sich die Torre Apponale erhebt, mit seinen Palazzi, die nach dem lombardisch-venezianischen Stil und Geschmack errichtet wurden. Die Piazza selbst ist zum See hin geöffnet und von den steil abfallenden Felsen des Monte Rocchetta (1575 m ü.d.M.) überragt. Die durch Laubenbögen aus dem 15. Jahrhundert, mit dem Palazzo Pretorio verbundene Casa del Comune (Stadthaus), wurde zwischen 1475 und 1482 restauriert und mit zahlreichen Wappen verziert, darunter das Wappen von Riva. Durch die Porta Bruciata, eine alte Archivolte, die die beiden Bauwerke miteinander verbindet, gelangt man auf die Piazza San Rocco, die noch heute das rustikal-mittelalterliche Aussehen vom einstigen Riva bewahrt. Sehenswert ist hier die Kirche SS. Rocco e Vigilio, die mit Ausnahme der Apsis während des Krieges von 1915-1918 zerstört wurde. Die Via Fiume endet am mittelalterlichen Tor Porta San Marco, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von den Venezianern rekonstruiert und im Jahr 1536 vom Bischof Bernhard von Cles restauriert wurde. Von der Via Gazzoletti gelangt man zur im Jahr 1124 errichteten Rocca. Davor liegt auf der linken Seite die mit Bäumen bepflanzte Piazza C. Battisti. Daneben erstreckt sich die Piazza Garibaldi, von der die elegante Via Maffei abgeht. Sie ist wegen ihrer Bürgerhäuser – Palazzo Lutti, Palazzo Armani, Palazzo Clari und Palazzo Martini – bekannt, deren Räume durch ihren Reichtum an Freskomalereien und Gemälden beeindrucken. Von der Piazza C. Battisti startet Viale San Francesco, an dessen Beginn die Überreste der alten Stadtmauer zu erkennen sind. Hier stand einst das „Porta San Francesco“ genannte Stadttor. Zurück zur Piazza Garibaldi, und die Via Mazzini hinauf, gelangt man zur Piazza Cavour, an der sich die Kirche Santa Maria Assunta befindet. Am Ende der Allee sticht hingegen die Kirche der Inviolata hervor. Von der Umgehungsstrasse geht genau oberhalb des alten Vororts „Al Castello“ ein schattiger, mit Pinien gesäumter Pfad ab, der in etwa 30 Minuten zur Bastione führt, einer venezianischen Festung aus dem Jahr 1508. Die Bastione existierte schon früher (1450) und wurde später von den Venezianern rundförmig angelegt, um sich vor den Kanonenschüssen zu schützen. Die Festung wurde 1703 vom General Vendôme vermint und 1796 von den Napoleonischen Truppen eingenommen. Die aus grauem Stein errichtete Bastione beherrscht die Stadt und den See und, obwohl die Zeit und die geschichtlichen Ereignisse an ihr genagt haben, ist und bleibt sie eines der Symbole von Riva del Garda. Von der Bastione erreicht man nach einem etwa einstündigen Spaziergang die Capanna Sociale („gemeinschaftliche Hütte“) S. Barbara und kurz danach die kleine Kirche S. Barbara (625 m ü.d.M.). Diese wurde 1935 von den Bergleuten in einer phantastischen Panoramalage errichtet. Folgt man dem Pfad am Fuße des Monte Brione (376 m ü.d.M.), erreicht man den Hafen San Nicolò, der während des Faschismus erbaut wurde und heute Anlegestelle für Freizeitboote sowie Basis der Taucheinsatzgruppe ist. Von hier aus führt die Seepromenade, neben der ein breiter Strand aus feinem weißen Kies verläuft, zur kleinen Villa Campi. Die Judendstilvilla ist heute Sitz des Centro di Valorizzazione Scientifica del Garda, des Zentrums für die wissenschaftliche Aufwertung des Gardasees. Das Zentrum wurde mit der Absicht gegründet, einen Pol zu schaffen, über den die Umweltaspekte der Naturressource Wasser und des Ökosystems des Sees verbreitet werden können. Etwa 10 km von Riva entfernt befindet sich der Ortsteil Campi mit der archäologischen Fundstätte San Martino. Sie liegt an der Strasse, die von Campi zur Almhütte Malga Grassi führt. Die Ausgrabungen auf dem Monte S. Martino haben ein imposantes Gebäude aus der Römerzeit zu Tage gebracht, das im Laufe der Zeit zahlreichen Renovierungen und Umbauten unterzogen worden war. Vermutlich wurde es ursprünglich als Kultstätte genutzt. Diese Texte sind Eigentum des Tourismusverbandes APT Garda Trentino - Riva del Garda.

EMPFOHLENE SPORTARTEN:

SEGELN:
FRAGLIA VELA ist der bekannteste und älteste Segelclub im Raum Garda Trentino.
38066 RIVA DEL GARDA (TN) - Viale G. Maroni 2  Tel. 0464 552460 - Fax 0464 557120 

WINDSURFEN:
SURF SEGNANA verfügt über acht hochwertige Surfzentren, in Torbole und Riva del Garda sowie am Molveno See. Tel. 0464 505963. 

TAUCHEN:
Gruppo Sommozzatori Fips Viale Rovereto,140 Porto S. Nicolò - Riva del Garda  Tel. 0464 555120

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